GSVE Delitzsch II - VSV Oelsnitz 2:3

von Stephen Sehr

Mit letztem Aufgebot Punkte aus Delitzsch entführt

Wir sind die geilsten Jungs aus der Teppichstadt....

...hallte es am vergangenen Samstag nach 120 gespielten Minuten durch den Delitzscher Beckerkarton. Doch von vorn, was war passiert.

Unter der Woche lichtete sich durch die 2G-Regel und einen positiven Fall die Mannschaft der
Teppichstädter zunehmend. Als dann Freitag vorm Training und anschließend Samstagmittag noch diverse Absagen den Trainer Krug erreichten, stellte sich die Oelsnitzer Delegation in Delitzsch quasi von allein auf. Durch weiterhin anhaltende Probleme mit dem Sprunggelenk war Fabian Schubert abermals zum Zuschauen verdammt. Die Aufstellung ließ alte Erinnerungen in der Mannschaft wieder aufkommen, musste Stephen Sehr neben Niclas Meinhold auf die Mittelblockposition rutschen. Durch den Ausfall beider Diagonalangreifer musste Zuspieler Jonas Krug den Job des Hauptangreifers übernehmen und Tim Neuber führte als Dirigent die Mannschaft übers Parkett. Für die Außenpositionen waren letzten Endes nur noch Jürgen Hanitzsch und Ben Becher geblieben, die neben Sascha Claus als Libero das Team komplettierten.

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn nichts. Ein ständiges Kopf an Kopf Rennen und zwei Mannschaften auf Augenhöhe war das Ergebnis. Mit einer kleinen Aufschlagserie konnte Stephen Sehr einen 3-Punkte Vorsprung für die Teppichstädter einleiten. Dieses konnte man durch eine stabile Annahme und daraus resultierende starke Angriffe über die Ziellinie bringen. Im zweiten Satz erhöhten die Gymnasialen den Druck im Aufschlag nochmal, was die Oelsnitzer Annahme einige Male vor größere Probleme stellte und man nicht das variable und druckvolle Angriffsspiel wie in Satz 1 aufziehen konnte. Hinzu kamen noch ein paar einfache und unnötige Fehler, die für die Delitzscher Volleyballer zur Satzmitte einen kleinen Punktvorsprung ergaben. Durch wenig Eigenfehler und immer wieder gute Aktionen im Angriff über die Mitte konnte der Vorsprung auch hier über die Zeit gebracht werden. Der dritte Satz verlief wie der Satz davor. Bis zur Satzmitte spielten beide Mannschaften Volleyball auf allerhöchstem Niveau und schenkten sich nichts. Beim Stand von 20:20
traf der vorher eingewechselte Diagonalangreifer der Delitzscher drei Aufschläge nahezu perfekt, sodass der Block beziehungsweise aus der eigenen Abwehr heraus leichte Punkte erzielt wurden konnten. Auch hier reichten drei leichte Fehler und Unkonzentriertheiten der Oelsnitzer, um den Satz abzugeben.

Satz vier startete wie die Sätze davor. Beide Mannschaften zeigten hochklassigen Volleyball, starke Aktionen in allen Aktionen und gingen quasi im Gleichschritt von Punkt zu Punkt. Diesmal waren es die Sperken, die sich zur Satzmitte ein paar Punkte Vorsprung erarbeiten konnten. In dieser Phase waren besonders die Block- und Abwehraktionen auf der Oelsnitzer Seite des Feldes immer wieder für Punkte gut. Die kräftezehrende Partie ging also in die Verlängerung und musste im Tiebreak entschieden werden. Hier erwischten die Spieler um Kapitän Neuber einen guten Start. Beim 8:7 für die Gäste aus dem Vogtland wurden die Seiten gewechselt. Eine Aufschlagserie von MVP Tim Neuber sorgte anschließend für einen 4 Punkte Vorsprung, den die Sperken bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Die Freude über den Sieg war am Ende riesengroß, die Leistung der stark dezimierten Mannschaft von Trainer Krug gelobt und anschließend noch einige Minuten im Delitzscher Beckerkarton bei einer Kaltschale sacken gelassen, bevor man sich auf die Heimfahrt
machte.

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