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SVC Nordhausen - VSV Oelsnitz 0:3

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Ohne Satzverlust in Thüringen

In Zeiten von Corona versteht so mancher die Welt nicht mehr. Ebenso verblüfft waren die Volleyballer aus Oelsnitz, dass am vergangenen Samstag das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht SVC Nordhausen stattfinden konnte. Durch die neue Corona Verordnung wurden bereits Anfang der Woche alle Freizeitaktivitäten nahezu zugemacht. So auch die Festung der Sperken, was zwangsweise auch eine Trainingspause bedeutet. So fuhr man also ohne eine absolvierte Trainingseinheit in das zwei Stunden entfernte Nordhausen, um trotz vorheriger Absprache erstmal noch 20 Minuten in der Kälte warten zu müssen – die Frauen mussten ihre Haare föhnen.

Mit etwas Verspätung das buchstäbliche Parkett betreten, machte man sich an die Erwärmung und bekam vom Heimspielteam glücklicherweise etwas mehr Zeit auf dem Feld. Nach Volleyball sah es bei den Spielern von Trainer Krug nach einer Woche ohne Ball in der Hand noch nicht aus, als man sich nach der Feldgewöhnung in der Kabine zur Besprechung traf. Durch den Ausfall diverser Spieler rückte der spätere MVP Matthias Hanitzsch wieder mit in die Mannschaft, um die Position des Liberos zu übernehmen. Mit guten Aktionen in Annahme und Abwehr am Ende auch ein verdienter Titel. Im ersten Satz konnten sich die Teppichstädter direkt zu Satzbeginn absetzen und über die Stationen 11:5 und 18:11 einen ungefährdeten 25:15 Satzgewinn einfahren. Im zweiten Satz kehrte der berühmte Oelsnitzer Schlendrian ein. Ein paar kleine Fehler hier, ein paar Unaufmerksamkeiten da und der Gegner war mittendrin im Satz. Am Ende reichte eine geschlossene mannschaftliche Leistung aber auch hier, um den Satz 25:22 nach Hause zu fahren.

Nach einer deutlichen Ansprache
vom Trainer in der Auszeit fuhren die Sperken die Konzentration, die in manchen Situationen im zwei Satz gefehlt hatte, wieder hoch und konnten diesen über die Stationen 12:3 und 19:7 gefahrlos ins Ziel bringen. Durch den Sieg in der Stadt des Doppelkorns sind die Volleyballer aus dem Vogtland auf Platz zwei der Tabelle vorgerückt. Punktgleich mit dem Tabellenführer SV Bad Düben und den Verfolgern vom VC Dresden II und dem GSVE Delitzsch II. Auch hier zeigt sich wieder, dass in der diesjährigen Regionalliga jeder jeden schlagen kann und es bis zum Schluss spannend bleiben wird.

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