VC DJK München-Ost Herrsching II - VSV Oelsnitz

von Stephen Sehr

Oelsnitzer gewinnen Krimi in München

Am vergangenen Samstag reiste die Oelsnitzer Delegation von Trainer Alexander Krug nach München um gegen die dort ansässigen Volleyballer vom VC DJK München Ost anzutreten. Nachdem man überpünktlich den Spielort erreichte und genügend Zeit hatte, sich mit der Halle und den Gegebenheiten vertraut zu machen, studierte man den Gegner bei der Feldgewöhnung ausgiebig.

Von Beginn an war klar, dass die Münchner aus einer stabilen Annahme ein druckvolles Angriffsspiel aufziehen konnten. Dem wollten die Sperken mit hohem Risiko im Aufschlag und guter Blockarbeit entgegenwirken. Bei der eigenen Feldgewöhnung gab es direkt den ersten Schreckmoment. Ohne Fremdeinwirkung knickte Mittelblocker Fabian Schubert nach einem Angriffsversuch um und verabschiedete sich für den Rest des Abends mit einem dicken Knöchel auf die Bank.

Im ersten Satz tasteten beide Mannschaften sich erst einmal ab. Aus einer stabilen Annahme konnten sowohl die Angreifer der Perlacher Jungs, als auch die Teppichstädter verlässlich punkten und marschierten so Richtung Satzmitte. Da konnten sich die Spieler um Kapitän Tim Neuber erstmals drei Punkte absetzen, da nach guten Aufschlägen von Stephen Sehr Block und Feldabwehr die Angriffe der Münchner erfolgreich entschärfen konnten. Diesen Vorsprung nahm man ins Satzfinale mit, wo man beim Stand von 24:22 Satzbälle hatte. Diese verspielte man leichtfertig, sodass die Spieler von Trainer Mirkamrani auf 24:24 ausgleichen konnten. Wenige Minuten später machte Christoph Mattes mit einem Angriffsfehler den ersten Satz für die Oelsnitzer perfekt.

Das gleiche Spiel setzte sich im zweiten Satz fort. Nachdem die Münchner zu Beginn des Satzes einen kleinen Vorsprung herausspielen konnten, egalisierten die Sperken diesen zur Mitte des Satzes und gingen durch eine Aufschlagserie von Tim Neuber, gepaart mit guten Blocks von Stephen Sehr und Niclas Meinhold, wenig später mit drei Punkten in Führung. Beim Stand von 24:22 und eigenem Aufschlag sah alles nach Satzgewinn Oelsnitz aus, doch ausgerechnet der bis dahin stark aufspielende Franz Masur bugsierte den entscheidenden Aufschlag geradewegs mittig ins Netz. Kurz danach erarbeitete sich der Volleyball Club aus der Bayrischen Landeshauptstadt selbst drei Satzbälle, die die Sperken mit intelligenten Angriffen abwehren konnten, sodass man kurze Zeit später zum 33:31 den Deckel drauf machte.

Im dritten Satz setzten sich die Perlacher Jungs durch eine Aufschlagserie vom zuvor eingewechselten Johannes Schwarz mit fünf Punkten ab. Aus einer guten Annahme gelang es den Angreifern vom VSV nicht, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Damit musste man den Satz letzten Endes deutlich mit 19:25 an die Hausherren abgeben.

In der Satzpause besannen sich Neuber, Singer und Co. auf ihre Stärken und zeigten im vierten Satz wieder die alte Stärke. Ein zwischenzeitlicher Rückstand beim Stand von 14:17 brachte die Oelsnitzer nicht aus dem Rhythmus, egalisierte man diesen doch postwendend mit starken Aufschlägen und einer hervorragenden Block- und Abwehrarbeit. Am Ende hatte man beim Stand von 24:22 den ersten Matchball, bei dem es abermals Franz Masur war, der Nerven zeigte und den Ball im Aufschlag mittig ins Netz golfte. Zwar konnten sich die Spieler um den Münchner MVP Danilo Babik nochmal herankämpfen, doch den Oelsnitzern gelang es durch einen letzten Block vom späteren MVP Jonas Krug den Satz mit 26:24 für sich zu entscheiden und drei Punkte mit auf die lange Heimreise ins Vogtland zu nehmen.

Am kommenden Wochenende wollen die Sperken zum nächsten Heimspiel gegen den Zweitligaabsteiger aus Leipzig an die starke Leistung anknüpfen, um den selbsternannten Aufstiegsaspiranten etwas zu ärgern und vielleicht den ein oder anderen Punkt in der heimischen Festung zu behalten.

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