VGF Marktredwitz - VSV Oelsnitz

von Stephen Sehr

Ein Tag zum Vergessen

In der MAK Arena der VGF Marktredwitz gab es am Samstag für die Sperken nichts zu holen. Trotz der Zuschauerbeschränkung fanden einige Fans der Oelsnitzer den Weg in die Marktredwitzer Halle, allen voran eine kleine Delegation der Sperkenfront. Die Voraussetzungen für die Partie waren durch den Ausfall von Fabian Schubert, zu dem sich unter der Woche auch noch Niclas Meinhold und Sascha Claus gesellten, denkbar schlecht, war Michael Wagner an diesem Abend auch verhindert. Aus diesem Grund starteten die Teppichstädter mit zwei nominellen Mittelblockern in die Partie.

Der erste Satz startete denkbar schlecht für die Gäste. Durch einige leichte Annahmefehler, ungenaue Zuspiele und schlechte Aktionen im Angriff gingen die Spieler um Jan Liebscher schnell mit 8:2 in Führung. Die frühe Einwechslung von Ben Becher für Sascha Singer auf der Außenposition sorgte merklich für eine Stabilisierung der Oelsnitzer Annahme. Da an diesem Abend allerdings einige Oelsnitzer Akteure einen gebrauchten Tag erwischt hatten, gelang es Kapitän und Zuspieler Tim Neuber nicht wie sonst, seine Angreifer gut in Szene zu setzen. Auch die Einwechslung von Christian Böhm für Stephen Sehr zur Mitte des Satzes sorgte nicht dafür, dass im Angriff mehr Bälle den Weg auf den Marktredwitzer Boden fanden. Zwar war nach dem Tausch der Außenpositionen die Annahme stabil, die letzte Konsequenz und Durchschlagskraft fehlte an diesem Abend allerdings. Auch die sonst so stark aufspielenden Mittelblocker des VSV wurden vom gegnerischen Petr Zakovsky das ganze Spiel über komplett abgemeldet.

Gegen die starke Block- und Feldabwehr der Heimmannschaft fanden die Sperken zu keinem Zeitpunkt des Spiels ein adäquates Mittel, um eine Chance auf den Satzgewinn in den ersten beiden Sätzen zu haben. Folglich gingen beide deutlich mit 25:18 an die Hausherren.

Im dritten Satz stellte Trainer Krug die Mannschaft anders auf, um nochmal neue Akzente zu setzen. Stephen Sehr rutschte auf die Mittelblockposition und Jonas Krug von Beginn an ins Zuspiel. Im ersten Satz des Abends, bei dem die Oelsnitzer annähernd in Schlagdistanz waren, gelang es den starken Marktredwitzern trotzdem, am Ende den Satz für sich zu entscheiden und die Partie klar mit 3:0 zu gewinnen. Zu viele eigene Fehler, ein an diesem Abend ungewohnt schlechtes Angriffsspiel und das (im Vergleich zur VGF) moderate Blockverhalten ließen den VSV in der MAK Arena nicht nur am Gegner, sondern vor allem an sich selbst scheitern.

Am kommenden Wochenende heißt es dann Mund abputzen und gegen die Gegner vom TSV Zirndorf, die dann in der Oelsnitzer Festung gastieren, wieder zu Punkten, um wieder in Fahrt zu kommen.

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