VSV Oelsnitz - L.E. Volleys II

von Stephen Sehr

Das letzte Heimspiel der Saison

Am vergangenen Samstag durften die Oelsnitzer Volleyballer zum letzten Mal diese Saison vorm besten Publikum der Liga in der heimischen Halle antreten. Das Hinspiel des Playoff Finales gegen die Bundesligareserve der L.E. Volleys. Bis auf Michael Wagner, der leider nicht rechtzeitig aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnte, hatte Trainer Alexander Krug alle Akteure zur Hand. Für die 300 Fans in der Halle sowie die Spieler auf dem Feld sollte es ein spannender Abend werden.

Im ersten Satz fand die Mannschaft um Saison-MVP Tim Neuber direkt gut in die Partie. Aus einer passablen Annahme konnte der Zuspieler der Sperken seine Angreifer in Szene setzen. Durch eine sehr stabile Annahme konnten aber auch die Gegner aus Leipzig ein gutes, wenn auch nicht sehr variables, Angriffsspiel aufziehen. Dabei war die Hauptanspielstation von Zuspieler Mattis Vetterling zumeist die Diagonalposition, auf der Marc Dietzel seine Qualitäten im Angriff unter Beweis stellen konnte. Von Beginn an erarbeiteten sich die Teppichstädter ein paar Punkte Vorsprung und konnten diesen bis zum Schluss verteidigen.

Der zweite Satz startete, wie der erste geendet hatte. Druckvolle Aufschläge und eine gute Quote im Sideout, auch begünstigt durch viele Aufschlagfehler der Gäste, sorgten für einen komfortablen Vorsprung von zwischenzeitlich sieben Punkten. Angeführt von den Gesängen der Fans und dem Rhythmus der Trommeln konnten die Oelsnitzer auch diesen Vorsprung über die Ziellinie bringen und damit auf 2:0 nach Sätzen erhöhen.

Dadurch fühlten sich einige vielleicht schon etwas zu sicher, als es in den dritten Satz ging. Kurz gesagt, ein Satz zum Vergessen. Eine wacklige Annahme machte es Tim Neuber schwer, seine Angreifer optimal in Szene zu setzen. Auch im Angriff gelang den Sperken in diesem Satz nichts. Nach 20 Minuten beendeten die Leipziger den Satz mit 25:14 und zeigten den Fans in der Halle, dass das Spiel noch nicht vorbei ist.

Im vierten Satz sah man dann eine Partie auf Augenhöhe. Beide Teams nahmen sich nichts und marschierten im Gleichschritt bis zur Satzmitte. Ab da konnte man durch gute Aufschläge und hervorragende Arbeit in Block und Abwehr dem Gegner ein Break nach dem anderen abnehmen. Als Franz Masur kurz vor Schluss noch vier krachende Blockpunkte landete, war der Sieg nur noch eine Formsache, die Ben Becher letztendlich vollbringen durfte.

Damit gewinnt der VSV Oelsnitz das Hinspiel um die Krone der Regionalligasaison 2021 / 2022 und hat damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel kommende Woche in Leipzig geschaffen. Das Rückspiel wird um 19 Uhr angepfiffen, es wird dazu einen Livestream geben. Hier ist dieser zu finden.

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