VSV Oelsnitz - VC DJK München Ost Herrsching II

von Stephen Sehr

Abermals schwacher Auftritt

Aktuell ist bei den Spielern von Trainer Krug der Wurm drin. Nicht nur die Tatsache, dass mit Julian Schubert und Niclas Meinhold gleich zwei Schlüsselspieler auf der Mittelblockposition mindestens bis Januar ausfallen, ist ein Indiz dafür. Auch die momentan flache Formkurve der Sperken sorgte in den letzten Wochen immer öfter dafür, dass man nicht die Leistung aufs Parkett bringen konnte, wie man es teilweise noch in der Anfangsphase der Saison machte.

Man merkte schon im ersten Satz, dass es kein leichter Abend für die Teppichstädter werden würde. Der Motor im eigenen Angriffsspiel stotterte gewaltig und man brauchte zu viele Anläufe, um aus der eigenen Annahme einen Punkt zu kreieren. Bis zur Satzmitte konnte man den Abstand zu den gut aufgelegten Münchnern, bei denen Diagonalangreifer Johannes Kessler besonders hervorstach, noch relativ geringhalten und war bis dato immer nur ein Break hinten. Der Doppelwechsel mit Jonas Krug und Johannes Köbsch sorgte dann leider für einen Bruch im Oelsnitzer Spiel. Der Rückstand wuchs auf sechs Punkte an und machte es der Mannschaft schwer, wieder ins Spiel zurückzufinden. Eine Aufschlagserie von Stephen Sehr ließ die Kapitän Neuber und Co. nochmal Hoffnung schöpfen. Diese erstickten die Münchner jedoch mit dem 25:20 Satzgewinn gnadenlos.

Im zweiten Satz konnten die Gäste über die komplette Spieldauer hinweg eine kleine Führung verwalten. Auch wenn das Oelsnitzer Spiel gelegentlich aufblitzen ließ, welche Qualitäten in der Mannschaft vorhanden sind, scheiterte man in den entscheidenden Situationen wieder am eigenen Unvermögen. Der Satzgewinn der Perlacher Jungs war trotz des knappen Ausgangs von 25:23 niemals in Gefahr.

Den dritten Satz begannen die Vogtländer nach einer zehn minütigen Pause dann sehr konzentriert. Aus einer stabilen Annahme konnte Tim Neuber sein variables Angriffsspiel aufziehen, seine Angreifer punkteten zuverlässig und schnell wurde ein Vorsprung von vier Punkten erspielt. Diesen rettete man über die Ziellinie und konnte den ersten Satz des Abends auf der Habenseite verbuchen.

Im vierten Satz sahen die 395 Zuschauer in der Oelsnitzer Halle dann ein Spiel auf Augenhöhe. Keinem Team gelang es, sich abzusetzen und eine Führung zu erspielen. Leider waren es am Ende wieder die eigenen Fehler und Ungenauigkeiten, die den Sperken letzten Endes den Satzgewinn kosteten und den Münchnern den ersten Auswärtssieg der Saison bescherte.

Positiv sollte man sehen, dass im Vergleich zu Auswärtsspiel in Eibelstadt ein Aufwärtstrend zu sehen war. Trotzdem scheiterte die Mannschaft wie schon so oft in der laufenden Spielzeit an den eigenen Möglichkeiten. Gefühlt 15 Fehlaufschläge, die mittig im Netz landeten, sprechen eine deutliche Sprache über die aktuelle Verfassung der Mannschaft. Auch wenn einzelnen Akteuren hin und wieder gute Aktionen gelingen, bekommen es die Männer von Trainer Krug aktuell nicht aufs Parkett, eine konstant gute Leistung über einen ganzen Satz oder ein komplettes Spiel abzuliefern. Das momentane Verletzungspech kann man für die schlechten Leistungen der letzten Wochen nicht verantwortlich machen. In den letzten beiden Spielen der Rückrunde muss man spielerisch wieder an die Form der ersten Wochen herankommen, um in den anstehenden Play Downs den Klassenerhalt zu erreichen.

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